Studierende im Dialog mit Markus Oberli (Co-Geschäftsleitung)
Im Rahmen des Projekts «Designing with Empathy» (Gestalten mit Einfühlungsvermögen) durfte die Fläckematte AG gemeinsam mit der Hochschule Luzern (HSLU) einen spannenden Weg beschreiten. Mit grosser Offenheit unterstützte die Fläckematte Studierende des Studiengangs «Spatial Design» (räumliche Gestaltung) dabei, sich einer realen und gesellschaftlich relevanten Aufgabe zu widmen.
Im Zentrum des Moduls stand das «User-Centric Design» (nutzerzentrierte Gestaltung).
Die Studierenden setzten sich intensiv mit den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzenden auseinander. Durch Recherche, Beobachtung und Analyse entstanden Raumideen, die nicht nur funktional, sondern vor allem menschlich, verständnisvoll und erlebbar gedacht waren. «Designing with Empathy» bedeutete dabei, Gestaltung als aktives Zuhören und als sozialen Beitrag zu verstehen.
Die Fläckematte AG stellte ihr Areal als konkretes Praxisbeispiel zur Verfügung. Rund 15 Studierende nahmen die Fläckematte und insbesondere das Nebengebäude aus unterschiedlichen Perspektiven unter die Lupe und entwickelten darauf aufbauend neue, weiterführende Ansätze. Ziel war es, das vorhandene Potenzial sorgfältig und verantwortungsvoll auszuschöpfen und intermediäre Angebote (Angebote zwischen selbstständigem Wohnen und Pflege) zukunftsgerichtet mitzudenken.
Mit viel Engagement erarbeiteten die Studierenden Volumenberechnungen sowie erste konzeptionelle Ideen. Bestehende Pläne dienten als Grundlage und ermöglichten ein realitätsnahes, praxisbezogenes Arbeiten.
So entstanden im Rahmen von «Designing with Empathy» nutzerzentrierte, sensible und überzeugend gestaltete Konzepte für das Alters- und Pflegeheim. Die HSLU präsentierte diese Ergebnisse bereits öffentlich und übergab sie an die Fläckematte AG zur Prüfung einer möglichen Umsetzung.
Diese bereichernde Zusammenarbeit zeigte eindrücklich, wie viel entstehen kann, wenn Ausbildung und Praxis sich auf Augenhöhe begegnen. Die Fläckematte gewann wertvolle neue Perspektiven für die Weiterentwicklung ihres Areals und die Studierenden konnten an einer echten Fragestellung wachsen, stets mit dem Menschen im Mittelpunkt.

