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20 Jahre Fläckematte Jubiläumsfest

01.06.2016

Auszug aus der Ansprache Noldi Hess und 20 Jahre Dienstjubiläen

Fotoalbum zum Fest und Fotoalbum Rundgang Tag der offenen Türen

und Bericht Region


Bericht
Ein wunderschöner Herbsttag untermalte die Jubiläumsfeier 20 Jahre Fläckematte. 400 Personen folgten der Einladung zum Festgottesdienst ins eigens dafür aufgestellte Zelt.

Pastoralassistent Walter Amstad nahm in der Predigt die künstlerische Gestaltung des Innenhofes Fläckematte als Roten Faden für eindrückliche Worte zum Weg eines jeden zwischen Geburt und Tod. «Die Fläckematte sei voller Leben und ein guter Ort, wo die göttliche Energie spürbar sei.» Der Jodelclub Burgfründe Rothenburg unterstützte das Seelsorgeteam mit gehaltvollen Jodelliedern.

Zu den Gottesdienstbesuchern gesellten sich noch weitere spontane Gäste, was eine eindrückliche Apéro - Gemeinschaft ergab, die dem Innenhof die unvergleichliche Feststimmung verlieh.

Nach dem Apéro trafen sich die Bewohner und Bewohnerinnen teilweise mit ihren Angehörigen zu spontanen Tischgemeinschaften im Speisesaal, in der Cafeteria oder in der Gartenwirtschaft. Zugleich nahmen die Bankettgäste zusammen mit weiteren Besuchern im Zelt ihren Platz ein, wo das offizielle Programm seinen Lauf nahm.

Die 96jährige Anna Muff überraschte mit einem selbst geschriebenen Schnitzelbank und Daniel Renggli vom Werkdienst mit dem Auftritt der Dudelsackbläser, bevor dann die Gemeinderätin Brigitte Aregger die Festansprache halten konnte.

Brigitte Aregger überbrachte die Grüsse und den Dank der Politik und überreichte einen Check für spezielle Aktivitäten im Jubiläumsjahr. Sie würdigte die Zusammenarbeit mit den Behörden und die grosse Arbeit des ganzen Teams Fläckematte mit treffenden Worten. Zum Angebot der Zukunft meinte sie, »es sei nun an der Zeit, dass mit einem zukunftsgerichteten Projekt demnächst in der Fläckematte alles zeitgemässe Einerzimmer zur Verfügung stünden. Mit einer dorfseitigen Aufstockung sollen deshalb zusätzliche Zimmer geschaffen werden, so dass die heutigen fünf Doppelzimmer künftig als Einerzimmer bewirtschaftet werden können«

Emma Tolusso, Präsidentin der Stiftung Pflegeheim Rothenburg, welche von Seppi und Rösli Wolf 1988 so zu sagen als Initialzündung für den Bau der Fläckematte mit 1.5 Millionen Franken bestückt wurde, überbrachte ebenfalls Grüsse und Dankesworte und überreichte einen Check zur freien Verfügung im Jubiläumsjahr. Emma Tolusso erklärte, dass die Stiftung den grösseren Teil des Geldes damals bei der Erstellung eingegeben habe und den verbliebenen Teil nun dazu benutze, jedes Jahr im Sinne vom Stifterehepaar Wolf etwas zu unterstützen, was sonst kaum finanziert würde, zum Beispiel Weiterbildung von freiwilligen Diensten, oder einen zusätzlichen Tag Beschäftigung in der Fläckematte und ähnliches.

Musikalisch erfreute sich die Festgemeinschaft an den überaus flott vorgetragenen Klängen der AIR BRASS Rothenburg.

"Chaspi" überbrachte in witziger Art Grüsse und Blumen vom Altersheim Hermolingen.

Die Bankettgäste wurden für dieses Jubiläumsfest nach den aktuellen, unverzichtbaren Beziehungen zusammengestellt. Deshalb sind die Ärzte, das Seelsorgeteam, die Begleitgruppe Schwerkranker, die Behörden, die Spitex, die SOS Fahrerinnen und Fahrer, die freiwilligen Helferinnen in der Beschäftigung und der Stiftungsrat, entweder als ganze Gruppierung oder als Delegation mit ihren Partnerinnen und Partnern eingeladen worden. Als besondere Wertschätzung für die äusserst wichtige Unterstützung bei technischen Pannen oder bei einem Brandfall, haben die Sanitärfirma Gebrüder Studhalter, und die CKW Conex sowie das Feuerwehrkommando ebenfalls eine Einladung erhalten.

Sie alle sind gekommen, das ehrt die gelebten Beziehungen der Fläckematte. Ihnen allen, den 52 Bankettgästen, gehörte der besondere Dank für ein treues, zuverlässiges und ausserordentlich engagiertes »Zusammenspiel» zu Gunsten der »Idee Fläckematte«.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an Blumen Bucher und an den Familiengärtnerverein für die Unterstützung bei der Blumendekoration zum Jubiläumsfest sowie an Kurt Bernhard für die Pressearbeit «Die Region».